Geht es Ihnen manchmal auch so? Die Gedanken kreisen ständig um irgendwelche ungelösten Probleme und manchmal nimmt man gar nicht mehr wahr, was ist?
Auch mir ist es in letzter Zeit wiederholt so gegangen. Meine Gedanken kreisten um das Thema „Geld“ und darum, wie ich wieder mehr Kunden in mein Leben ziehen könnte, die eine Beratung bei mir bereichernd finden. Natürlich arbeite ich mit den üblichen kreativen Methoden, innerlich Kunden bestellen, Werbung optimieren usw. Doch wenn sich dann nicht gleich etwas tut, gerate ich in Panik. Da ist die Steuernachzahlung, da sind Rechnungen, und es hat sich mir noch nicht so ganz eröffnet, wie ich die zurzeit begleichen kann
. Bei dem einen ist es die Gesundheit oder die Sorge um nahe Angehörige, bei den anderen ist es das Geld oder etwas anderes. Irgendwelche Dinge gibt es immer, um die die Gedanken kreisen.
Gestern habe ich ein interessantes Buch zu diesem Thema in meinem Bücherschrank gefunden: Reality Creation für Fortgeschrittene von Frederick E. Dodson, erschienen 2009 im Bohmeier Verlag. Dort steht auf Seite 110 ein Satz, der mich fasziniert:
„Beurteile den Tag nicht danach was du erntest, sondern danach was du säst.“
Dieses Zitat macht mir mal wieder bewusst, wie oft ich nur daran denke, was ich ernte. Wann meldet sich der nächste Kunde an, hat heute schon jemand mein E-Book gekauft, wieso treibe ich mich ständig in sozialen Netzwerken rum, kann aber keinen Auftrag generieren? Kommt Ihnen das auch irgendwie bekannt vor, nur vielleicht verkleidet in ein anderes Thema, wie z. B. nun habe ich schon alle Diäten aus probiert und nehme trotzdem nicht ab. Oder: Ich tue so viel für meine Gesundheit und bin trotzdem müde und erschöpft.
Wenn Sie stattdessen damit beginnen, die Aufmerksamkeit auf das zu legen, was Sie säen bzw. dem Leben geben, dann ist das eine ganz andere Energie. Probieren Sie es mal aus: In meinem Beispiel würde das vielleicht so lauten: Einer Kundin habe ich einen Text mit Herz geschrieben. Und heute gebe ich in diesem Blog hier wieder einen Tipp weiter aus einem Buch, das ich empfehlenswert finde und kann damit vielleicht wertvolle Impulse geben. Außerdem habe ich heute eine Kollegin aufgemuntert, indem ich einfach zugehört habe.
Wenn Sie diese Übung ausprobieren, legen Sie die Aufmerksamkeit doch mal auf das Gefühl in Ihnen. Denken Sie einmal nur an das, was Sie im Leben bekommen bzw. nicht bekommen und einmal an das, was Sie geben. Machen Sie dies ganz neutral und beobachten Sie sich dabei. Sollte es Ihnen bei der Übung passieren, dass Sie bei dem Gedanken an das, was Sie geben, eher ein Gefühl des Mangels haben, auch das habe ich schon erlebt, dass man denkt: „Ich gebe ja so viel, aber es kommt nichts zurück.“ Dann sind Sie nicht wirklich mit Ihrer Aufmerksamkeit, bei dem, was Sie säen, sondern Sie haben die Aufmerksamkeit schon wieder auf das gelegt, was Sie gerne als Ergebnis für das hätten, was Sie geben. Losgelöst geben, in dem Vertrauen darauf, dass das Universum oder die göttliche Liebe einen zur rechten Zeit mit allem versorgt, was man braucht, ist ein Training. Ich weiß, wovon ich schreibe, ich bin auch mittendrin in diesem Training!
Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem oben erwähnten Buch (Seite 111):
„Der Maßstab des Erfolgs ist nicht mehr „was habe ich bekommen?“ es ist nicht der Maßstab des Bettlers, sondern „was habe ich gegeben, verursacht, ausgestrahlt?“, der Maßstab des erleuchteten Millionärs.“
Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, den inneren, erleuchteten Millionär zu erwecken.
Ihre Anne-Kerstin Busch
www.annebusch.com
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